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Aktuelle Projekte

Kleinkinder in der digitalen Welt (KiddiW)

Die Mediennutzung von Kindern hat sich in den letzten Jahren verändert. Dominierte früher das Fernsehen, sind es heute Medien wie Smartphone und Tablet, die bereits von den Jüngsten genutzt werden. Wie wirkt sich die Nutzung dieser Medien auf die kindliche Entwicklung und Gesundheit aus? Die bisherige Forschung gibt diesbezüglich kaum Antworten. Die beantragte Studie untersucht, welchen Einfluss die Nutzung interaktiver, digitaler Medien auf die Gesundheit und Entwicklung von Kleinkindern im Alter von eineinhalb Jahren aufwärts hat. Zum einen geht es darum, wie sich unterschiedliche Angebote in ihrer Wirkung unterscheiden. Weiters werden der Einfluss der Dauer und Art der Mediennutzung untersucht.

Laufzeit: 2018 - 2020
Untersuchungsraum: Steiermark, Österreich
Finanzierung: Land Steiermark
Förderprogramm:

Zukunftsfonds Steiermark

10 Schritte zur reflektierten alltagsintegrierten sprachlichen Bildung

Auf Basis zahlreicher Studien im Bereich der frühen sprachlichen Bildung, lassen sich unterschiedlichste Strategien zur Begleitung des kindlichen Spracherwerbs ableiten. Im Projekt werden die wichtigsten Strategien zur Förderung sprachlicher Bildung im Kindergartenalltag extrahiert und für die Praxis aufbereitet. Mit dem Projekt „10 Schritte zur reflektierten alltagsintegrierten Bildung“ werden pädagogische Fachpersonen angeregt, Strategien zu alltagsintegrierten sprachlichen Bildung anhand von kurzen Fachtexten, angeleiteten Aufgaben zum Ausprobieren in der Praxis, Checklisten und anhand von Videobeispielen zu reflektieren. In diesem Kontext kann ebenso die Interaktionsqualität in den eigenen Gruppen verbessert werden.

Laufzeit: Mai 2018 - November 2018
   
Finanzierung: Land Steiermark
Regionaler Nutzen:

Professionalisierung KindergartenpädagogInnen:

Aktuelle Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung werden praxisnah für interessierte Personen im Bereich der frühen sprachlichen Bildung aufbereitet.

Effekte der Interaktionsqualität auf Krippenkinder (EIK-Studie)

Außerhäusliche Betreuung von jungen Kindern gehört in vielen Familien zum normalen Alltag: Die Kinder werden in der Krippe betreut und sammeln viele interessante wie auch entwicklungsförderliche Erfahrungen. Hier setzt die Studie "Effekte der Interaktionsqualität auf Krippenkinder" (EIK-Studie) an und untersucht, wie sich die Interaktionen in österreichischen Krippen zwischen dem Fachpersonal und den Kindern gestalten und wie sich diese auf die kindliche Entwicklung im ersten Krippenjahr auswirken.

Rund 100 Kinder aus unterschiedlichen Krippengruppen aus Graz, Graz-Umgebung und Wien werden im Krippenjahr 2018/2019 drei Mal (Oktober, Februar, Juni) begleitet. Standardisierte Beobachtungsinstrumente werden eingesetzt, um die Interaktionen zwischen den Pädagoginnen und den Kindern wie auch allgemeine Qualitätsstandards zu erfassen. Zudem dürfen die dieses Jahr eingetretenen Kinder an einem spielerischen Entwicklungstest teilnehmen. Ein Fragebogen an die Eltern ergänzt die Erhebung. Ein weiterer Fragebogen ergeht an alle anwesenden erwachsenen Personen der Krippengruppe.

Europäisches Gütesiegel für Qualität in frühkindpädagogischen Einrichtungen

Insgesamt sieben verschiedene Institutionen aus den Ländern Deutschland, Italien, Slowenien, Ungarn und Österreich arbeiten daran, ein europäisches Gütesiegel für den elementarpädagogischen Bereich zu entwickeln. Das Gütesiegel für Kindergärten und Kinderkrippen, welches nach Projektende vor allem dazu dient, Qualität der Bildungs- und Betreuungseinrichtungen nach außen sichtbar zu machen und bei der Qualitätssicherung unterstützen soll, wird als wichtige Entwicklung hinsichtlich einer qualitätsvollen Bildungs- und Betreuungsarbeit in der Elementarpädagogik gesehen.

Ziel ist es, dass alle EU Länder Zugang zu einem "einheitlichen" Gütesiegel bekommen und dadurch EU-weit Qualität verbessert, sichtbar und auch dauerhaft erhalten bleiben kann.

Laufzeit:2017-2019
Finanzierung:Europäische Kommission
Förderprogramm:ERASMUS+ Programme

Bildungs- und Erziehungsvorstellungen von Elementarpädagogen*innen am Beispiel von Mathematik im internationalen Vergleich («BELMi 3-6»)

Die Didaktik sowie das methodische Vorgehen in elementarpädagogischen Institutionen bilden einen zentralen Bereich in jedem Lernsetting. Dies gilt für sämtliche Bildungssysteme der Welt. In der Studie Bildungs- und Erziehungsvorstellungen von Elementarpädagogen*innen am Beispiel von Mathematik im internationalen Vergleich («BELMi 3-6») geht es darum, Bildungs- und Erziehungsvorstellungen sowie Leistungserwartungen von Pädagogen*innen des Elementarbereichs in der Mathematik bei Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren für verschiedene Länder zu beschreiben. An der Forschung beteiligen sich Elementarpädagogen*innen aus der Schweiz, Österreich, China (Shanghai) und Vietnam (Hanoi).

Die Studie besteht aus unterschiedlichen Elementen. Es werden mittels Fragebogen allgemeine Erziehungsvorstellungen (Keller, 2011) erhoben. Die Bildungsvorstellungen werden in einem qualitativen Setting untersucht. Die Elementarpädagogen*innen werden dafür gebeten eine mathematische Spiel- und Lernsituation für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren bereitzustellen. Diese Spiel- und Lernsituation wird videographiert und ausgewertet. Anschliessend wird von den Elementarpädagogen*innen das didaktische Setting begründet und bezüglich des dahinterliegenden Bildungsverständnisses reflektiert. Zudem werden am Beispiel mathematischer Fähigkeiten von Kindern mittels Fragebogen die Leistungserwartungen der Elementarpädagogen*innen untersucht.

 

Laufzeit:2016/17-2018
Untersuchungsraum:Österreich, Schweiz, China und Vietnam
Finanzierung:Doktorat und Eigenmittel
Regionaler Nutzen:Im Rahmen der Studie entstehen Erkenntnisse wie auch Anschauungsmaterialien für die Lehre und Publikationen. Zudem ist dieser Kontakt ein wertvoller Ankerpunkt für die Internationalisierung der Lehre.

KiDiT: Beobachten, Dokumentieren und Beurteilen in der Elementarpädagogik

Beobachtungsdokumentationen als zentrales Arbeitsfeld im pädagogischen Alltag von Pädagoginnen kann in Studien zweifach genutzt werden:

a) Zur Überprüfung der diagnostischen Kompetenz der Fachkräfte (im Vergleich mit weiteren Testinstrumenten) und
b) zur Einschätzung der kindlichen Entwicklungs- und Lernverläufe

Dafür stellt KiDiT® (KinderDiagnoseTool) ein geeignetes digitales Tool mit vielerlei Funktionen dar. Es wurde von Prof. M. Pfiffner und mir, unter Mitarbeit von vielen  Koryphäen wie Prof. Dr. R. Largo oder Prof. Dr. Dr. em. F. Oser sowie mehreren Doktoranden entwickelt und in den letzten Jahren statistisch wie auch durch die Praxis mehrfach validiert. Aktuell wird das Instrument für über 20'000 Kinder in der Praxis genutzt und von uns selbst wie auch von Kollegen in Studien eingesetzt (beispielsweise von Prof. Dr. K. Eilerts von der Humboldt-Universität zu Berlin im Projekt Pro-KomMa).

Laufzeit:Laufend in Forschungsprojekten und Evaluationen
Untersuchungsraum:Schweiz und Deutschland
Finanzierung:Unterschiedliche Trägerschaften
Regionaler Nutzen: Das Instrument ist für Praxis und Forschung in Österreich anschlussfähig und sofort nutzbar. Vergleichsdaten aus anderen deutschsprachigen Regionen liegen bereits umfänglich vor.

Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist (PädQUIS)

Das Bundesprogramm »Sprach-Kitas« verfolgt als übergeordnete Zielsetzung die Erhöhung der Bildungschancen von Kindern, besonders für Kinder aus bildungsbenachteiligten Familien und Familien mit Migrationshintergrund. Zu diesem Zweck wird die personelle Struktur in den teilnehmenden Einrichtungen verbessert und zugleich wird im Programm ein erweiterter Interventionsansatz eingesetzt, indem es systematisch für einen lokalen Verbund von jeweils 10-15 Kindertageseinrichtungen eine halbe zusätzliche Fachberatungsstelle finanziert. Über ein Multiplikatorenprogramm werden die FachberaterInnen durch PädQUIS® so geschult, dass sie mit ihren Einrichtungsteams arbeiten und diese über Inhouse-Begleitungen unterstützen können. Eine formative Evaluation überprüft den Verlauf der Implementierung und ermöglicht Anpassungen im Programmverlauf.

 

Laufzeit:2016-2019
Untersuchungsraum:Deutschland
Finanzierung:Finanzierung durch Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Regionaler Nutzen:Sprachförderung ist ein höchst aktuelles Thema der Elementarpädagogik und die Erkenntnisse über die Implementierungsprozesse könnten in adaptierter Form auch für Österreich genutzt werden.

Angebote der Frühen Förderung in Städten (AFFiS)

Angebote der Frühen Förderung sehen in verschiedenen Schweizer Städten unterschiedlich aus, Zugangserleichterungen oder auch verpflichtende gesetzliche Grundlagen zur Teilnahme an einer Maßnahme ebenfalls. Bis anhin ist weitestgehend unklar, wie die Familien – im speziellen sozial benachteiligte Familien und Familien mit Migrationshintergrund – den unterstützenden Zugriff des Staates empfinden.

Die Studie untersucht die Nutzung (oder auch Nicht-Nutzung) und den Nutzen von Angeboten aus Sicht der Eltern. Dies geschieht vergleichend über verschiedene Gemeinden und Städte hinweg.

Laufzeit:2016-2018
Untersuchungsraum:Schweiz
Finanzierung:Staatssekretariat für Migration, verschiedene Städte und Kantone, zudem entsteht eine vergleichende Arbeit zu Bildungsaspekten (Dissertationsprojekt)

Regionaler Nutzen:

Eine ergänzende Arbeit für Graz und Umgebung könnte unter Zuhilfenahme der erarbeiteten Instrumente und Auswertungsverfahren über Masterarbeiten realisiert werden.

"Teens & Screens"

Im Projekt werden Effekte der Nutzung digitaler Bildschirmgeräte auf Wahrnehmung, Kognition und Wohlbefinden von Jugendlichen untersucht. Im Zentrum stehen solche Effekte, die einen Bezug zur Schule haben. Thema: (Neben)Wirkungen von Mediennutzung

 

LaufzeitSeptember 2017 - laufend
UntersuchungsraumÖsterreich Schweiz
Regionaler Nutzen

1.) Positive und negative Effekte der Mediennutzung sollen dokumentiert werden

2.) Aufbauend auf Forschungsergebnissen sollen Interventionen entwickelt und evaluiert werden, die die positiven Effekte der jugendlichen Mediennutzung gewinnbringend für die Förderung schulischer Leistung einsetzen

 

 

Kontakt

Sekretariat
Strassoldogasse 10/I A-8010 Graz
Mag. Raffaela Oberer Telefon:+43 (0)316 380 - 8038

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