Forschen

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Wir verstehen Weiterbildungsforschung als

  • Suche nach neuen Fragen und Antworten
  • Kritische Beurteilung aktueller gesellschaftlicher und weiterbildungsrelevanter Trends
  • Systematische Analyse und Weiterentwicklung der Weiterbildung
  • Wesentlichen Beitrag zu gesellschaftlicher Entwicklung

Unsere inhaltlichen Forschungsschwerpunkte und methodischen Orientierungen sind in hohem Ausmaß von den Spezialisierungen der einzelnen MitarbeiterInnen geprägt. Dies ermöglicht uns, ein breites Feld der Weiterbildungsforschung abzudecken.

 

 

Aktuelle Forschungsprojekte

„Solidarität lernen(?) Das Potential freiwilligen Engagements für politische Bildungsprozesse in Migrationsgesellschaften"

Ao. Univ. Prof.in Annette Sprung, Dr in Brigitte Kukovetz

 

Wie können öffentliche Meinungsbilder und polarisierende Spannungen rund um migrationsgesellschaftliche Fragen (wie z.B. Differenzsetzungen zwischen „Wir" vs. die „Anderen"; „Gutmenschen" vs. „Rassistinnen/Rassisten") überwunden und Lösungen im Sinne einer solidarisch und gemeinschaftlich denkenden und handelnden Gesellschaft geschaffen werden? Diese Fragen sollen am Beispiel freiwilligen Engagements im Feld Flucht und Asyl erforscht werden.

Fokus der Studie sind subjektive Lern- und Bildungsprozesse Freiwilliger, die gesellschaftspolitischen Einflussfaktoren auf das Engagement sowie dessen Funktionen im sozial- und wohlfahrtsstaatlichen Gefüge. Die Erkenntnisse der Forschung werden auf ihre praktischen Konsequenzen für die politische Erwachsenenbildung bzw. die Unterstützung freiwilligen Engagements hin reflektiert. In Kooperation mit Akteurinnen und Akteuren im Integrationsbereich ist ein Transfer von konkreten Maßnahmen geplant.

Der empirische Projektteil ist qualitativ ausgerichtet und umfasst Interviews, Gruppendiskussionen sowie die Analyse ausgewählter Materials aus Social Media.

Auf theoretischer Ebene erfolgen die Klärung und die Weiterentwicklung von Solidaritätskonzeptionen.

 

Laufzeit: 1.3.2018-31.12.2019

 

Partnerorganisationen:

·        Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Arbeitsbereich Erwachsenen- und Weiterbildung,  Karl-Franzens-Universität Graz

·         Institut für Philosophie, Arbeitsbereich Politische Philosophie, Karl-Franzens-Universität Graz

·         Fachhochschule JOANNEUM GmbH, Institut für Soziale Arbeit

·         Integrationsreferat der Stadt Graz

·         Volkshilfe Steiermark

  

Gefördert vom Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 8 – Gesundheit, Pflege und Wissenschaft, und von der Stadt Graz, Abteilung für Bildung und Integration.

 

 

"Solidarität lernen?" Informelle (und politische) Bildungsprozesse im Kontext der aktuellen Fluchtbewegungen

Annette Sprung, Brigitte Kukovetz, Rüdiger Tinauer

Im Sommer 2015 stieg die Zahl der nach Österreich geflüchteten Menschen stark an. Die Zivilgesellschaft reagierte darauf, auch auf Grund der lange Zeit fehlenden oder mangelhaften staatlich organisierten Unterstützung, mit großer Hilfsbereitschaft. Diese reichte etwa von einer Notversorgung an Grenzen u. Bahnhöfen, über ersten Deutschunterricht und Bereitstellung von privatem Wohnraum bis hin zu politischen und kulturellen Aktivitäten mit dem Ziel, die Versorgung zu verbessern und die Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Zugleich haben sich die politischen Rahmenbedingungen sowie der öffentliche Diskurs verändert und sind geprägt von gesetzlichen Verschärfungen, negativen Medienberichten sowie Protesten, etwa gegen die Eröffnung von Unterkünften für Asylwerbende. Solidarisches Handeln mit geflüchteten Menschen scheint auf dem Prüfstand zu stehen.

In einer explorativ angelegten Studie wird mittels qualitativer Interviews analysiert, wodurch solidarisches Handeln gegenüber geflüchteten Menschen angestoßen wird, welche biografischen Einflüsse die Akteur*innen prägen, aber insbesondere auch, welche strukturellen und politischen Bedingungen auf die Gestaltung von Solidarität in der aufnehmenden Gesellschaft wirken. Im Zentrum stehen Fragen nach den Lern- und Bildungsprozessen, die in diesem Kontext stattfinden. ​

 

„wba innovativ“ des BMBF

Im Rahmen des Projektes „wba innovativ“ arbeitet das Projektteam der Universität Graz unter der Leitung von Univ.-Prof.in Dr.in Elke Gruber und der Mitarbeit von Mag. Philipp Assinger sowie Mag.a Karin Gugitscher MAS gemeinsam mit dem Österreichischen Institut für Berufsbildungsforschung (öibf) an der theoretischen Fassung und empirischen Basis von Verfahren und Methoden, die der Feststellung, Anerkennung und Zertifizierung von Kompetenzen dienen, unabhängig davon, ob diese Kompetenzen im formalen Bildungssystem oder außerhalb erworben wurden. Dazu werden in dem bis zum Jahr 2018 laufenden Projekt die Praktiken und Methoden der Österreichischen Weiterbildungsakademie (wba) hinsichtlich ihrer Güte (Objektivität, Validität, Reliabilität und Praktikabilität) untersucht und Empfehlungen zu deren Weiterentwicklung erarbeitet.

 

 

Forschendes Lernen

Ass.-Prof.in Dr.in Gerhild Bachmann ist Kooperationspartnerin in einem Projekt zum Forschenden Lernen mit der Pädagogischen Hochschule Steiermark, welches im Wintersemester 2017/2018 starten wird.

Nähere Informationen folgen!

Gehirnzentrale - Neuronenwelt verständlich erklärt

Wir verweisen hiermit gerne auf das neue FFG-Projekt von Ass.-Prof.in Dr.in Gerhild Bachmann und Projektpartnern sowie in Zusammenarbeit mit mehreren Institutionen und Schulen.

Laufzeit: 1.7.2016 bis 30.9.2018

Hier der Link zum Projekt für alle Interessierten:

"Gehirnzentrale - Neuronenwelt verständlich erklärt"

Pressemitteilung vom 26.8.2016 zum Projekt:

http://www.kleinezeitung.at/karriere/5068132/JOB-KARRIERE_Projekt_Junge-Menschen-entdecken-die-Gehirnzentrale

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Kontakt

Adresse
Merangasse 70/IIA-8010 Graz

Univ.-Prof.in Dr.in Elke Gruber Arbeitsbereichsleiterin
+43 (0)316 380 - 2601

Sprechstunden Termine:
Mittwoch, 5.9.2018 von 11:00h-12:00h.
Dienstag, 18.9.2018 von 9:30h-10:30h.
Dienstag, 25.9.2018 von 14:00h-15:00h.
Mittwoch, 3.10.2018 von 14:00h-15:00h.
Dienstag, 9.10. und 16.10.2018, jeweils von 13:30h-14:30h.

Bitte vorab anmelden: petra.welles@uni-graz.at.

Kontakt

OfficePetra Welles
+43 (0)316 380 - 8029

Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 8:00h-11:00h sowie Montag und Mittwoch von 13:30h-15:00h.

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