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IMAS II “Improving Assistance in Inclusive Educational Settings II”

Auf dem Weg zu einem inklusiven Bildungssystem nehmen Schulassistent_innen eine Schlüsselfunktion ein. Sie begleiten und unterstützen Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen in schulischen und außerschulischen Settings und tragen entscheidend zu einem erfolgreichen Bildungsweg dieser Schüler_innen bei. Ohne diese Maßnahme wäre es vielen Schüler_innen nicht möglich, eine Regelschule zu besuchen (Laubner, Lindmeier, & Lübeck, 2017). Schulassistent_innen unterstützen Schüler_innen beim Lernen, ermöglichen eine Ganztagsbetreuung in vielen Schulen und stehen Lehrkräften und Eltern zur Seite. Neben der Lernunterstützung und der Begleitung bei alltäglichen Tätigkeiten ist auch die Unterstützung der sozialen Inklusion und somit die Förderung sozialer Beziehungen zwischen Kindern mit und ohne Behinderungen eine wichtige Aufgabe. Obwohl das Tätigkeitsfeld sehr umfassend ist, weisen wissenschaftliche Befunde darauf hin, dass Schulassistent_innen sich selbst nicht als ausreichend qualifiziert einschätzen und es ihnen an Kompetenzen mangelt, um Kinder mit Behinderungen zu begleiten, zu unterstützen und Inklusion zu ermöglichen (u.a. Dworschak, 2012; Laubner et al., 2017). Daher ist es notwendig, für diese Gruppe Qualifizierungsangebote zu entwickeln.

Aufbauend auf das Vorläuferprojekt IMAS I, in dem eine gemeinsame Leistungsbeschreibung der Assistenzdienstleistung unter Berücksichtigung nationaler Unterschiede entwickelt wurde (EASPD, 2018), zielt das Folgeprojekt IMAS II darauf ab, dem Qualifizierungsbedarf durch die Entwicklung web-basierter Wissensboxen zu entsprechen. Diese Wissensboxen sollen in einem blended-learning Format angeboten werden und praktisch relevante Themen (Wahrnehmung von Behinderung, Autismus-Spektrum-Störung, ADHS, Mehrfachbehinderung, Lernschwierigkeiten) aufgreifen. Damit soll Schulassistent_innen eine rasche und kostenlose Möglichkeit zur selbstbestimmten, zeit- und ortsunabhängigen Weiterbildung geboten werden. 

Durch die Einbeziehung der Perspektive von Kindern mit und ohne Behinderung im Rahmen eines partizipativen Forschungsansatzes sollen die Bedürfnisse der Kinder in die Entwicklung mit einbezogen werden. Die Evaluierung des Impacts wird gemeinsam mit Schulassistent_innen, Schüler_innen, Lehrkräften und Eltern erfolgen.

Mit diesem Erasmus+ Projekt soll zur Qualitätssteigerung und längerfristigen Qualitätsentwicklung der Schulassistenz beigetragen, und damit das Gelingen von Inklusion im Schulbereich ermöglicht werden. Das Projektkonsortium besteht aus drei Universitäten und sechs Partnerorganisationen, die Koordination liegt bei der Universität Graz, Arbeitsbereich Integrationspädagogik und Heilpädagogische Psychologie.  

Projektzusammenfassung

Projectsummary

 

Partnerorganisationen:

University of Graz, Austria (Projektkoordination)

Chance B, Austria

CSIE, UK

ARCIL, Portugal

University Coimbra, Portugal

EASPD, Belgien

Agency VISION, Bulgarien

TENENET o.z. Slowakei

University Trnava, Slowakei

 

Projektleitung: Univ.-Prof. Dr. Barbara Gasteiger-Klicpera

Projektmitarbeit: Caroline Breyer, M.Sc.

 

Kontakt

Institut
Merangasse 70/I, 8010 Graz
AR Sabine Habersack MSc Telefon:+43 (0)316 380 - 2535
Fax:+43 (0)316 380 - 9710

Dienstag, Donnerstag von 10.00 - 12.00 Uhr
Mittwoch 14.00 - 16.00 Uhr
Beratungen nach Vereinbarung
Mittwoch während der vorlesungsfreien Zeit: 13.00 - 15.00 Uhr

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