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Ausgewählte Forschungsprojekte

„ySKILLS“: Digital skills & well-being         

Laufzeit: 2020–2023

Projektleitung Ludwig-Maximilians-Universität München und Universität Graz: Natalia Wächter
Gefördert von der Europäischen Kommission im Rahmen von Horizon 2020
Projektkoordination: Leen D-Haenens, University Leuven

Um in unserer Gesellschaft von IKT zu profitieren, sind „digitale Kompetenzen“ gefragt. ySKILLS erforscht 1) die Einflussfaktoren auf digitale Kompetenzen von Jugendlichen und 2) die Wirkungen von digitalen Kompetenzen auf ihr Wohlbefinden. Das empirische Kerninstrumentarium der Längsschnittstudie in drei Wellen ist ein Survey, mit dem pro Welle N=6000 Schüler und Schülerinnen im Alter von 12 bis 17 Jahren in 6 Ländern (Deutschland, Estland, Finnland, Italien, Polen, Portugal) befragt und getestet werden. yskills.eu

EKo-K.I.S.S - Ernährung & Konsum: Kinder ∙ Influencer*innen ∙ Social Media ∙ Schule. Konzepte der Mediendidaktik und Lehr-Lernmethoden für die Kompetenzentwicklung in der hochschulischen Lehre zum Thema “Transfer informeller Ernährungs- und Konsuminhalte durch Social Media Influencer”

Laufzeit: 01.01.2020 bis zum 30.06. 2022 unter der Leitung von Prof. Mag.a Dr. in Ines Waldner (PHSt) und Mag.a Dr. in Sabine Klinger MA (Universität Graz)

Im EKo.-K.I.S.S. Projekt wird mithilfe eines mehrstufigen Forschungsdesigns vertiefendes Wissen zur aktuellen Datenlage über Influencer*innen mit Bezug auf jugendliche Lebensrealitäten im Bildungskontext zu schaffen. Dies soll als Grundlagenforschung zu einem besseren Verständnis der digitalen Lebensrealität von Jugendlichen führen. Darüber hinaus werden aus den Ergebnissen gendersensible, intersektionelle pädagogische Konzepte und Empfehlungen für die Schule allgemein und für eine nachhaltige Ernährungs- und Verbraucher*innenbildung im Speziellen abgeleitet, um Kompetenzen von Lehrpersonen zu erweitern und zu stärken. Unser Ziel ist es, aus den Ergebnissen der Forschung gendersensible, intersektionelle pädagogische Konzepte und Handlungsempfehlungen abzuleiten, um Kompetenzen der Lehrpersonen in Hinblick auf den Social-Media-Bereich zu stärken. Das Projekt wird von der PH Steiermark in Kooperation mit der Universität Graz und und des Steirischen Ernährungs- und Technologiezentrums STERZ durchgeführt. Das Projekt läuft vom 01.01.2020 bis zum 30.06. 2022 unter der Leitung von Prof. Mag.a Dr. in Ines Waldner (PHSt) und Mag.a Dr. in Sabine Klinger MA (Universität Graz) und wird vom steirischen Zukunftsfonds gefördert.
Homepage: https://www.ph-online.ac.at/phst/wbLDB.detailLeistung?pLstNr=4268

digi@socialwork: Soziale Dienstleistung im Zeitalter der Digitalisierung. Digitale Transformationsprozesse aktiv mitgestalten

Laufzeit: 01.06.2020 bis zum 31.05.2022 unter der Leitung von Mag.a Dr. in Sabine Klinger MA und Mag.a Dr. in Andrea Mayr (Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft).

Digitale Technologien und soziale Medien sind am Arbeitsplatz kaum noch wegzudenken. Auch in sozialen Dienstleistungsbetrieben kommen digitale Medien, Tools und Devices bereits vielfach zum Einsatz. Dabei eröffnen diese neuenMöglichkeiten in der Betreuung, Begleitung und Versorgung von KundInnen und AdressatInnen. Innerbetriebliche Kommunikation und Zusammenarbeit verändert sich durch digitale Technologien wesentlich. Zentrale Fragen bleiben dabei offen: Sehen Beschäftigte sozialer Dienstleistungsbetriebe die Digitalisierung eher als Fluch oder als Segen? Wie können Beschäftigte den digitalen Wandel in ihrem Betrieb aktiv mitgestalten? Deshalb werden in diesem partizipativen und praxisorientierten Forschungsprojekt auf der Basis quantitativer und qualitativer Forschungsergebnisse österreichweit betriebliche Digitalisierungsprozesse analysiert, und gemeinsam mit Beschäftigten sozialer Dienstleistungsbetriebe Möglichkeiten der aktiven Mitgestaltung erarbeitet. Das Projekt Soziale Dienstleistung im Zeitalter der Digitalisierung – Digitale Transformationsprozesse aktiv mitgestalten! (digi@socialwork) wird von der Universität Graz durchgeführt und aus Mitteln der Arbeiterkammer Steiermark finanziert.
Homepage: https://digital-at-socialwork.uni-graz.at/de/

EMPOWER-SE. Empowering the next generation of social enterprise scholars. COST Aktion CA 16206 

Projektleitung: Maria Anastasiadis
Laufzeit: 1.11.2017 – 30.11.2021

The Cost Action under the lead of the EMES research Network aims to advance knowledge and to develop evidence-based policy for fostering a sustainable Social Enterprise (SE) eco-system, across Europe and globally. It involves researchers and SE-Stakeholders from 38 nationalities to address the following main research questions:

  • What are the SE conceptions and models in which SE practices and policies are embedded in each national/regional context?
  • What are their innovative contributions in answering new social and ecological needs central for to the development of more sustainable societies?
  • What institutional development can support the scaling up and sustainability of these different SE models?

The Action is organized in a flexible four-year work plan around four working groups each of them with specific tasks and deliverables. Additional networking mechanisms include conferences, meetings, seminars and talks; training schools and short-term scientific missions.
Link: http://www.empowerse.eu

Garbage.city.death. Eine Stadt reparieren.
Projekt im Rahmen von Graz Kulturjahr 2020.

Projektleitung: Maria Anastasiadis
Laufzeit: 1.1.2020 – 31.12.2021

Zukunft ist normal. Und Zukunft ist ein Phantasma. Zukunft-Denken ist eine menschliche Raumzeit-Konstante. Und Zukunft-Denken ist ein schöpferischer Akt. Stimmen werden immer lauter, die Zukunft als 'Grundrecht' einfordern. Aber ist Zukunft überhaupt gefährdet? Oder ist einfach der Abschied von einer bestimmten Idee von Kontinuität schmerzhaft notwendig? garbage.city.death stellt die utopische Frage, ob sich Zukunft wieder stark machen lässt, indem Bürger*innen ihre Stadt reparieren. Was ist die „gute Stadt“, die Stadt, in der wir leben wollen? Phantasma oder Wirklichkeit? Welche Ideen von Stadt möchten wir erhalten und vorantreiben? Wo herrscht Mangel und Leblosigkeit? Welche Bereiche sind durch die Pandemie neu zu denken? Was braucht es an Öffnung, Entwicklung oder Intervention? Was gehört repariert? Entlang solcher Fragen erforscht „garbage.city.death“ Graz. Musik, Architektur, Soziologie, Biologie, Sound, Migration, Generationen, Müll und Sicherheit bilden die Blickwinkel dieser multiperspektivischen und partizipativen Untersuchung. Die Ergebnisse der Workshops und City Walks werden in der finalen Stadtreparaturkonferenz zusammengespielt, diskutiert und dokumentiert.
Link:
https://www.kulturjahr2020.at/projekte/garbage-city-death-eine-stadt-reparieren/https://m.facebook.com/garbagecitydeath?_rdr

Update of the Mapping of Social Enterprises and their ECO-Systems in Europe: Country Report Austria and Synthesis Report

Auftraggeber: Europäische Kommission (DG for Employment, Social Affairs and Inclusion)
Gesamtleitung: Euricse und EMES

Projektleitung: Maria Anastasiadis
Laufzeit: 1.12.2017 – 1.3.2020

All over Europe, organizations defined as social enterprises have become an increasingly important entrepreneurial dynamic over the past few decades. However, the understanding of their current size, scope and development dynamics lags behind their proliferation and the rising interest they generate among policymakers, researchers and practitioners. Aware of this gap, the European Commission launched two mapping studies as follow-ups to its 2011 Communication on the Social Business Initiative (SBI). The latest update “Social enterprises and their ecosystems in Europe” has been carried out by Euricse and the EMES International Research Network in 2018-2020 in cooperation with national researchers. The deliverables of the present study are 28 updated country reports for EU Member States, 7 baseline country fiches for neighbouring countries participating in the EaSI Programme (Albania, Iceland, Montenegro, North Macedonia, Norway, Serbia and Turkey), and a comparative synthesis report. The updated mapping study covers (i) the historical background and conditions of the emergence of social enterprises; (ii) the evolution of the concept and the existing national policy and legal framework for social enterprise; (iii) the scale and characteristics of social enterprise activity; (iv) networks and mutual support mechanisms; (v) research, education and skills development; and (vi) the resources available to social enterprises. The study also provides insights on the factors constraining the development of social enterprise, a reflection on the debate currently at play in national contexts, and an overview of possible developmental trends. A stakeholders’ engagement strategy aimed at capturing insights and analysis stemming from various agents within the ecosystem was carried out as well as an in-depth review of academic and grey literature and national policy documents regarding social enterprise.
Link:
https://emes.net/research-projects/social-enterprise/eu-mapping-mapping-study-on-social-enterprise-ecosystems-update-part-2/
https://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=952&intPageId=2914&langId=en

Polaritäten und (un)geteilte Ziele: Auswirkungen und Potenziale digitaler Mediennutzung aus der Perspektive steirischer Arbeitnehmer_innen und Arbeitgeber_innen / digi@work

Laufzeit: 01.06.2018 bis zum 31.05.2020 unter der Leitung von Ass.-Prof.in Dr.in Romana Rauter und Mag.a Dr. in Sabine Klinger MA (Universität Graz)

Video zum Projekt: In diesem Video der FH JOANNEUM wird das Projekt digi@work vorgestellt und die wichtigsten Ergebnisse werden präsentiert: www.youtube.com/watch

Im Rahmen dieses durchgeführten Forschungsprojektes wurden Befragungen in steirischen Betrieben und Organisationen durchgeführt, welcher ein Branchenmix von Non-Profit- und For-Profit-Organisationen zugrunde liegt. Dabei wurde u.a. erhoben, welche digitalen Technologien zum Einsatz kommen, aus welchen Überlegungen diese zum Einsatz kommen und welcher Nutzen sich für Unternehmen dadurch ergibt, welche Aspekte die Implementierung hemmen, wie die Kompetenz und Akzeptanz dieser Technologien unter Mitarbeiter_innen eingeschätzt wird und welche betrieblichen Veränderungen durch deren Einsatz zu beobachten sind. Das Projekt wurde vom 01.06.2018 bis zum 31.05.2020 unter der Leitung von Ass.-Prof.in Dr.in Romana Rauter und Mag.a Dr. in Sabine Klinger MA (Universität Graz) durchgeführt und vom Land Steiermark, Referat Wissenschaft und Forschung, gefördert. Dabei handelt es sich um eine Forschungskooperation der Karl-Franzens-Universität Graz (Systemwissenschaften, Innovations- und Nachhaltigkeitsforschung & Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft); der FH JOANNEUM Graz (Departments Medien & Design und Angewandte Informatik), der Know-Center GmbH und der AK-Steiermark.
Homepage: https://digital-at-work.uni-graz.at/de/veroeffentlichungen/

„The Profiler“: Medienkompetenzen Jugendlicher

Gefördert von Österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung im Rahmen von Sparkling Science.

Laufzeit: 2013-2016
Projektkoordination: Martin Kampel, TU Wien
Projektleitung Universität Graz: Natalia Wächter

„The Profiler" positioniert sich im Spannungsfeld zwischen rasant wachsender online-Bilderflut, selbstverständlicher Mediennutzung der „digital natives“ Generation, mangelndem Bewusstsein für Chancen, Risiken und Verantwortung im Umgang mit personenbezogenen Bildern im Internet sowie Schattenseiten und Konsequenzen aus aktuellen Online Trends. Dazu wurden N=1000 Schüler und Schülerinnen (10-18 Jahre) in Wien zu Ihrer digitalen Mediennutzung und Medienkompetenzen quantitativ und unter Verwendung eines partizipativen Forschungsansatzes qualitativ befragt. Die Forschungsergebnisse wurden mit Innovationen der Informatik zusammengeführt , und zur praktischen Veranschaulichung, wie aktuell digitale Bilder verknüpft und computergestützt analysiert werden können, wurde das “Profiler”-Tool entwickelt und Schulen zur Verfügung gestellt. cvl.tuwien.ac.at/project/the-profiler/

„Arab Transitions“: Political and Social Transformations in the Arab World

Gefördert von der Europäischen Kommission im Framework Programme 6

Laufzeit: 2013-2016
Projektkoordination: Christian Haerpfer, University Aberdeen
Projektleitung Universität Graz: Natalia Wächter

„Arab Transitions“ untersucht die sozialen und politischen Transformationen und Stabilitäten im Zusammenhang mit dem Arabischen Frühling. Dazu wurde die Bevölkerung in sieben Ländern des Nahen Ostens (Ägypten, Algerien, Irak, Jordanien, Libyen, Marokko, Tunesien) zu ihren sozialen und politischen Einstellungen und Werthaltungen sowie zu ihrem politischen Verhalten und Medienverhalten quantitativ befragt (N=9800). Die Universität beschäftigt sich insbesondere mit dem Einfluss sozialer Medien auf die politische Partizipation im Generationenvergleich.

Kontakt

LEITUNG
Merangasse 70/II A-8010 Graz
Univ.-Prof. Dr. Arno Heimgartner Telefon:+43 (0)316 380 - 2556

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Sekretariat
Merangasse 70/II A-8010 Graz
Anneliese Pirs Telefon:+43 (0)316 380 - 2541

Mo.-Do. 10-12 Uhr
Mi. 13.30-15 Uhr

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