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Nachruf: Barbara Schröttner

In großer Betroffenheit und tiefer Trauer müssen wir uns von unserer geschätzten Kollegin Mag. Dr. Barbara Schröttner verabschieden, die am 13.10.2017 nach langer, schwerer Krankheit verstorben ist.

 

Barbara war eine Reisende. Sie erkundete die Welt nicht nur in zahlreichen wissenschaftlichen und privaten Aufenthalten rund um den Erdball, sondern widmete auch ihr wissenschaftliches und politisches Engagement Fragen weltweiten Zusammenlebens und globaler Disparitäten. Sie richtete ihren Blick auf Friedens- und Entwicklungsforschung, auf Unterdrückungsregime mit einem spezifischen Fokus auf Frauen und Identitätsfragen und auf Auswirkungen von Globalisierungsentwicklungen und Postkolonialismus. Indien stand in diesen Auseinandersetzungen, aber auch in ihren Reisen, immer wieder im Mittelpunkt. Ihre wissenschaftlichen Leistungen wurden mit mehreren renommierten Preisen gewürdigt.

 

Barbara war über viele Jahre mit dem Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft verbunden. Sie absolvierte von 1995-2000 das Diplomstudium Pädagogik und von 2000-2005 ein Doktoratsstudium in Graz, jeweils mit Schwerpunkten in den Bereichen Erwachsenenbildung, Frauenbildung und Gender Studies, Entwicklungs- und Globalisierungsstudien und Postkoloniale Studien. Von 2002-2004 erwarb sie zudem den internationalen Master für Friedens- und Entwicklungsstudien in Innsbruck und Castellón in Spanien. Seit 2007 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin, zuletzt als Assistenzprofessorin, am Institut tätig. Bereits während ihres Studiums und noch mehr in ihrer weiteren wissenschaftlichen Arbeit war sie forschend, vortragend und publizierend mit zahlreichen Einrichtungen in Indien, Spanien, Thailand und vielen anderen Ländern verbunden. Dass sie nunmehr aus ihrer Karenzpause nicht mehr in ihre Arbeit an der Universität zurückkehren konnte, erfüllt uns mit tiefstem Bedauern.

 

Wir erinnern uns besonders gerne an die enge und freundschaftliche Zusammenarbeit bei gemeinsamen Vorhaben und ihre sprühende Energie, mit der sie auch die forderndsten Aufgaben, wie beispielsweise international breit ausgerichtete Buchprojekte, in die Tat umsetzte. Ihr fundierter und engagierter Einsatz, mit dem sie uns und die Studierenden an ihren Forschungsthemen teilhaben ließ, wird uns fehlen. Ganz besonders werden wir aber Barbara als stets achtsame, warmherzige sowie inspirierende Kollegin und Freundin vermissen und in Erinnerung behalten.

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