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Präsentation: Künstliche Intelligenz als organisationale Transformationsanforderung in der Erwachsenenbildung.
Christina Schmieder und Sabine Klinger präsentierten beim diesjährigen Jahrestagung der Sektion Erwachsenenbildung (DGfE) an der Universität Zürich die Ergebnisse einer empirischen Erhebung in österreichischen Erwachsenenbildungsinstitutionen. Dabei haben sie untersucht, wie generative KI aktuell in unterschiedlichen Tätigkeits- und Aufgabenfeldern von Erwachsenenbildungseinrichtungen eingesetzt wird, nach welchen institutionellen Kriterien über ihren Einsatz entschieden wird und welche internen Professionalisierungs- und Unterstützungsbedarfe sich im Zuge dieser Entwicklungen abzeichnen.
In diesem Rahmen haben die beiden Forscherinnen herausgefunden, dass generative KI im beruflichen Alltag von Mitarbeiter:innen in Erwachsenenbildungseinrichtungen breit genutzt wird. Vor allem in text- und informationsbezogenen Aufgabenbereichen wird KI häufig verwendet, während der Einsatz in strategischen, personenbezogenen oder partizipativen Bereichen deutlich seltener ist. Entscheidungen über den Einsatz von KI werden vorwiegend durch rechtliche und datenschutzbezogene Überlegungen bestimmt. Institutionelle Strategien, ethische Leitlinien und organisationale Lernprozesse befinden sich vielerorts noch im Aufbau. Damit wird KI als Teil gesellschaftlicher Transformation sichtbar, die neue Anforderungen an professionelles Handeln und Lernen innerhalb der Erwachsenenbildung stellt.